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Blogger werden

Icon: G wie gutenblog

Du willst Bloggerin oder Blogger werden? Und dir möglichst schnell eine ordentliche Fanbase aufbauen? guten.blog hat 64 Inspirationen für dich, sortiert nach diesen Kategorien:


Einen Blog starten

1. Erkläre deine Blog-Mission

Du startest einen neuen Blog? Warum? Schreibe in deinem ersten Beitrag über deine Mission. Teile deine Gedanken, werde persönlich. Lass die Leserinnen und Leser wissen, was dich inspiriert hat und beziehe Position. Was hat dich bloß so ruiniert, dass du auf die Idee gekommen bist, über ausgerechnet (hier Thema einfügen) einen Blog zu schreiben? Erkläre deine Mission!

2. In Aktion bloggen

Zeig, was du drauf hast. Du bloggst über Musik? Dann knips dich beim Konzert oder am DJ-Pult. Du bloggst über Kochrezepte? Dann knips dich beim Einkaufen am Markt oder beim Schnippeln an der Arbeitsplatte. Ein bisschen Action muss schon sein. Ein Bild macht dich glaubwürdig. Die Leserinnen und Leser sollen wissen, dass da ein echter Mensch bloggt und keine Künstliche Intelligenz.

3. Heiße Eisen anbloggen

Bernd Schmitt sitzt am Feuer
Heiße Eisen diskutieren

In deiner Szene gibt es gerade ein heißes Eisen? Dann beteilige dich als Blogger an der Diskussion. Gut geeignet sind dafür Pro- und kontra-Beiträge. Beispiele: Pro und kontra Fahrradhelm, pro und kontra Selbständigkeit, pro und kontra vegan, pro und kontra Symphonic Metal, pro und kontra Jogginghosen, pro und kontra kirchlich Heiraten, pro und kontra Butter unter der Nutella. Pro und kontra Rosenkohl. Gepfefferte Kommentare sind garantiert. Falls nicht, überprüfe die Kommentareinstellung deines Blogs.


Tutorials bloggen

4. Blogge erste Schritte

Spaziergänger am Jadebusen
Erste Schritte

Anfänger wollen gute Anleitungen. Blogge die ersten Schritte für dein Thema. Blogge die Basics, um Neueinsteiger bei Stufe Null abzuholen. Beispiel für einen Recording-Blog: Die ersten fünf Schritte zum Einrichten eines Tonstudios. Beispiel für einen Handwerker-Blog: Diese Grundausstattung brauchst du, um zu drechseln.

5. Blogge Expertenwissen

Albert Einstein, Fotografie von Ferdinand Schmutzer, 1921
Albert Einstein, Fotografie von Ferdinand Schmutzer, 1921

Manchmal darf es auch ein bisschen mehr sein. Mit Beiträgen für Profis verwöhnst du die hartgesottene Fangemeinde. Entdecke den Nerd in dir. Wichtig ist dabei, dass du beim Blogthema bleibst. Wenn du in einem Food-Blog einen Artikel über Neuerscheinungen von Fantasyspielen schreibst, gewinnst du gar nichts. Die Foodblog-Community fragt sich, was das soll. Von den Fantasy-Gamern wirst du nicht als Experte eingestuft. guten.blog sagt: Blogge Expertenwissen nur zu deinem Thema.

6. Blogge Tutorials

Schriftzug Reparieren
Reparieren ist gut für ein Tutorial

Löse Probleme auf unkonventionelle Art. Beispiele: Wie du mit WD-40 Glasflächen reinigst und deine Schuhe imprägnierst. Wie du bei Monopoly auch mit den billigen Straßen gewinnen kannst (Spoiler: kaufe den Mitspielern die Häuser weg). Wie du den perfekten Spickzettel schreibst. Wie du lebend durchs Frankfurter Bahnhofsviertel kommst. Löse Probleme auf konventionelle Art. Oder auch klassisch. Beispiele: Erkläre Schritt für Schritt, wie man sich in WordPress einloggt, oder ein Fahrrad oder eine Hose flickt. Reparaturen sind immer gut für ein Tutorial. Tipp: Zeige, welche Werkzeuge oder Maschinen für deine Tutorials nötig sind. Nähmaschinen zum Beispiel.

7. Blogge Best Practices

Nähmaschine
Best Practices Nähmaschine

Best Practices heißt: Den roten Faden finden. Blogge, wie du mit der Nähmaschine einen Flicken auf die Hose gebracht hast, ohne sämtliche erdenklichen Details beachtet zu haben. Weitere Beispiele: Best Practices in der Nachbarschaftshilfe, Best Practices bei der Integration von Online- und stationärem Handel, Best Practices für Popup-Stores, Best Practises bei der Suchmaschinenoptimierung. Best Practices beim Putzen und Aufräumen. Idee für deine Überschrift: Wahre Künstler werden fertig. Weil sie Best Practises anwenden.

8. Blogge Checklisten

Listen-Block von WordPress: Nach Ziffern sortierte LIste
Listen-Block von WordPress: Nach Ziffern sortierte Liste

Ckecklisten gehören in jedes Tutorial, sie funktionierten aber auch alleinstehend. Schreibe ein Listical (Artikel mit Listen) und setze Zahlen in die Überschriften. Beispiele: 10 Dinge, die beim Camping unentbehrlich sind. Die 20 besten Hits aller Zeiten. Die 50 schlimmsten Schlager. Die 100 besten Blog-Ideen. Nutze den Listen-Block in WordPress, der hat verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten zur Auswahl: Ziffern, Punkte und Häkchen. Tipp von guten.blog: Eine Hitliste ist die einfachste Formen der Ziffernliste und sie funktioniert immer.

9. Ein Glossar bloggen

Was ist ein Glossar? Ein Glossar ist ein Wörterbuch vom A-Z. Ein Glossar ordnet die wichtigsten Begriffe zu einem bestimmten Fachgebiet und unterstützt jedes Tutorial. Der Vorteil für dich: Du bringst viele Keywords unter, die sich auch prima von und zu Tutorials und anderen Beiträgen verlinken lassen. Ein paar Ideen für Glossare: Alaska-Begriffe von A-Z (Reiseblog), Vegane Ernährung von Alsan bis Zucchini (Foodblog), All-Time-Guitar-Heroes von A-Z (Musikblog, bei Q kommt Suzie Quatro rein, Bass gildet auch) und das Wörterbuch von A-Z für WordPress-Admins.

10. Blogge FAQs

Häufig gestellte Fragen (FAQs) gehören zu den etablierten Methoden der Problemlösung im Internet. Sie sind auf jeder anständigen Hilfeseite zu finden und es spricht nichts dagegen, sie auch in einem Tutorial zu platzieren. Beispiele: WordPress-FAQs, Bitcoin-FAQs, Recording-FAQs, Kleinunternehmer-FAQs. Tipp: Der letzte Satz eines FAQ-Blogposts ist der wichtigste. Da steht: Wenn ihr noch Fragen habt, schreibt sie in die Kommentare. Noch ein Tipp: Wenn du Rankmath oder Yoast installiert hast, bekommst du kostenlos einen FAQ-Block dazu. Den FAQ-Block findest du, wenn du FAQ in die Blocksuche eingibst.

11. Blogge Statistiken!

Menschen lieben Statistiken, denn die bringen die drängenden Fragen unserer Zeit auf dem Punkt. Ja, es geht um Rosenkohl! Was Forscher herausgefunden haben: Im Jahr 2021/22 wurden in Deutschland insgesamt rund 32.000 Tonnen Rosenkohl konsumiert. Dies entspricht einem Pro-Kopf-Verbrauch von 0,4 Kilogramm.

12. Die Großeltern wussten es noch

Untersetzer
Untersetzer

Du hast die leckersten Keks- und Kochrezepte und die besten Einmach-Tipps auf Lager? Du weißt, wie Nähmaschinen repariert, Fahrradreifen geflickt und Segelboote gestrichen werden? Du gewinnst immer bei Scrabble? Das ist ja schön und gut, aber kann auch protzologisch rüberkommen. Ziehe deinem Tutorial etwas an. Beispiel für gelungene Blog-Überschriften: Omas Kartoffelsalat ist der beste. Wie Opa beim Scrabble gewinnt. Mogel aber nicht! Wenn dich deine Oma mit einem Rezept-Fake erwischt, bist du dran! Und wer Großeltern ausbeutet, sammelt negative Karma-Punkte.

13. Unboxing bloggen

Unboxing heißt: Etwas aus der Schachtel nehmen und die ersten Handgriffe zeigen. Unboxing ist der erste Schritt eines Tutorials. Unboxing funktioniert mit allem, was sich üblicherweise in Schachteln und Kartons ausgeliefert wird: Brettspiele, Bratpfannen und Bastelbedarf. Lego, Lampen und Lokomotiven von Märklin. Funktioniert aber auch mit Computerspielen und Software. Unboxing ist ein sympathisches Tarnwort für: „Erkläre es einem Trottel“. Unboxing ist beliebt, weil niemand gerne als Trottel bezeichnet werden will. Sei höflich, blogge Unboxing!

14. Rolle ein Thema aus

Fahrradstreifen
Ein Thema ausrollen

Unboxing ist ein guter Einstieg, aber manche Themen wollen auch mal ordentlich ausgerollt werden. Verwöhne deine Fanbase! Außenstehende, die zum ersten Mal auf deinem Blog landen, schreckt das nicht unbedingt ab, denn der Mensch ist von Natur aus neugierig. Erwecke den Nerd in dir! Beispiel für einen Brettspielblog: Strategien für das Spiel Flamme Rouge (mit beiden Zusatzsets). Beispiel für einen Fantasyblog: Die imperialen Sektoren des Warhammer-4k-Universums. Beispiel Straßenbahnblog: Die Duewag-Modelle. Beispiel Musikblog: Vollständige Aufzählung sämtlicher Musiker, die jemals bei Jethro Tull mitgespielt haben. Wichtig beim Ausrollen: Das Thema muss zu deinem Blog passen.


Über Beruf & Selbständigkeit bloggen

15. Blogge über deinen Job

Fachbuchautor Bernd Schmitt
Fachbuchautor Bernd Schmitt

Bloggende Bahner posten gerne Bilder mit historischen Lokomotiven und langen Zügen. Es geht aber auch eine Nummer kleiner. Blogge, falls dein Beruf zu deinem Thema passt, über lustige oder skurrile Erlebnisse. Beispiel: Du betreibst ein Cafe bloggst über leckere Torten? Dann lass die Leserinnen und Leser ein bischen an deinem Alltag teilhaben. Zeige, wie die Torte entsteht, nimm deine Fans in die Backstube mit.

16. Blogge über deine Work-Life-Balance

Wie bringst du dein Lebensthema, also dein Blogthema, mit deinem beruflichen Leben unter einen Hut? Wovon lebst du? Verkaufst du im Job deine Seele? Eine gute Work-Life-Balance ist die Herausforderung unserer Zeit. Du hast die richtige Balance gefunden. Oder verloren und wiedergefunden? Dann teile deine Erfahrungen mit deiner Zielgruppe. Beispiel für einen Triathlon-Blog: Mein Weg vom normalen Leben zum Triathlon und wieder zurück.

17. Blogge Tipps für die Unternehmensgründung

Du musst keinen Business-Blog betreiben, um mit dem Thema Gründung genügend Leser zu finden. Viele Angestellte träumen von diesem Schritt. Blogge praktische Tipps zur Unternehmensgründung, zum Gründungszuschuss, zu Steuern, zur Kleinunternehmer-Regelung, zur Gewerbeanmeldung und zur freiwilligen Weiterversicherung. Vorschlag für eine gute Überschrift: In 20 Schritten zur Selbständigkeit.

18. Blogge vom Scheitern

Scheitern: Snickers kommt nicht aus dem Automat.
Scheitern

Niemand mag Angeber. Du bist mit einem Projekt grandios gescheitert? Deine Südpol-Expedition hast du schon in Kufstein abgebrochen? Dein Perpetuum Mobile braucht immer noch Strom? Deine dreistöckige Torte ist in sich zusammengefallen? Deine Nachbarn haben dir Geld dafür gegeben, dass du dein Geigenspiel beendest? Die Leute lesen das gerne, denn du tröstest sie damit. Weil sie auch schon mal grandios gescheitert sind. Nobody is perfekt. Außer Chuck Norris natürlich.

19. Zeitmanagement-Blogging

Zeitmanagement: Uhr an Giebel
Zeitmanagement

Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel. Sagte einst der Konfuzius, und da hat der Philosoph heute so recht wie vor 2500 Jahren. Wir prokrastinieren (schieben Aufgaben vor uns her), wir verschlüren Dinge und Dateien, wir sind vom Multitasking überfordert. Eventuell helfen uns Projektmanagement-Tools wie Trello oder Slack aus der Patsche, oder diese Armbanduhren, die uns den Eingang neuer E-Mails melden. Vielleicht reitet uns der ganze Kanban-Kram aber auch nur schneller in den Burnout und es retten uns das totgesagte analoge Notitzbuch und der große Wandkalender. Wer weiß das schon. Du weißt es? Dann blogge es! Der Bedarf für eine bessere Verwaltung unserer Aufgaben ist da. Termine, Termine, Termine, hört das denn niemals auf? Darf ich, ein erwachsener Mensch, der von seiner Hände Arbeit lebt, wirklich kein Bier vor vier trinken? Ist eine Stunde Pause morgens um halb zehn in Deutschland wirklich zu viel? Oder ist das auch schon Prokrastination? Wenn du da Expertin oder Experte bist, bitte veröffentliche zeitnah deine Weisheiten.

20. Blogge zu digitalen Nomaden

Die Berufswelt wandelt sich. 2023 war ich bei der Entwicklerkonferenz der WordPress-Firma Automattic in München zu Gast. Ich hab dort Menschen aus 40 Ländern getroffen. Die Digitalisierung macht das ortsunabhängige Arbeiten möglich, denn WLan-Anschlüsse gibt es auf der ganzen Welt. Bloggst du selbst von unterschiedlichen Orten, dann blogge über dich und zeige deine Herbergszimmer, Inseln und Berggipfel. Falls nicht, findest du vielleicht einen digitalen Nomaden für ein Interview.

21. Ein Blog hinter den Kulissen

Tür: Eingang Dominnenhof
Ein Blick hinter die Kulissen

Du kennst es vielleicht von Theaterfesten oder Burgführungen. Da werden Räume geöffnet, die sonst nicht öffentlich zugänglich sind. Den Blick hinter die Kulissen liebt auch deine Leserschaft. Du betreibst einen Shop zu deinem Blog? Dann zeig mal einen große Warenstapel und berichte, wie du die Sachen mit dem Handwägelchen von der Post in dein Lager transportiert hast. Oder wie deine Produkte hergestellt werden. Du hast eine Bürohund? Auch der gehört in deinen Blog. Du bist DJ? Dann knips mal die Stille im Club, bevor die Kasse aufmacht. Oder zeige die Phase nach der Show, wenn noch ein bisschen Nebel über der Tanzfläche liegt und du mit Besen darüber fegst.


Über Geld bloggen

22. Über das Geld bloggen

Alte Registrierkasse
Mit Bloggen Geld verdienen

Du verdienst schon ein paar Euro oder mehr mit deinem Blog? Dann zeige deinen Leserinnen und Lesern, welche Monatarisierung du einsetzt und welche Arbeit dahinter steckt. Bleib dabei glaubwürdig und transparent. Setze sogannte Trust-Signals ein, auf Deutsch Vertrauenssignale. Beispiel: Installiere das WordPress-Plugin Statify als Statistik-Tool ein und veröffentliche Screeshots, die deinen Besucherzuwachs der letzten 365 Tage dokumentieren.

23. Geld sparen

Sparkassen-Überfall mit Spielzeugpistole
Mit Sparkassenüberfällen Geld sparen

Praktische Tipps sind immer beliebt und das Thema Geld sparen wird sofort von allen angenommen. Eine besondere Anziehungskraft hat das Wort kostenlos. Blogge über kostenlose AI-Tools (Stablediffussion), kostenlose Videokonferenz-Tools (Zoom in der kostenlosen Version bis 40 Minuten) kostenlose Blog-Tools (WordPress), kostenlose Recording-Tools (Audacity) oder kostenlosen Nahverkehr. Kleine Inspiration zum letzten Thema: Mit dem 1. Januar 2024 wurde die Innenstadt von Erlangen für drei Jahre zum Testgebiet für den kostenlosen ÖPNV. Wissenswert, oder?

24. Günstig einkaufen

Kasse und Schriftzug billig
Billig geht immer noch billiger

Wo gibt es etwas günstig einzukaufen? Dieses Thema zieht immer und solche Tipps werden auch gerne weitergereicht. Allerdings musst du dafür Recherche betreiben, und zwar zu mehreren Zeitpunkten. Zum Start einer Rabattaktion und zum Ende. Fazit: Viel Aufwand, aber als Belohnung erhält den Blog auch viel Traffic. PS: Das Schnäppchenportal rabatte.shop ist seit Februar 2024 in der Alphaphase. Falls du selbst einen Shop betreibst: Sende eine Mail, um Partner zu werden.


Trends 2025
Trends 2025 bloggen

Zum neuen Jahr 2025 und zur Saison (Frühjahr, Sommer, Herbst, Winter und die fünfte Jahreszeit) sind Beiträge über Trends besonders beliebt. Das gilt nicht nur für die Mode, auch Gartenaktivitäten, Sportarten und Reisen sind saisonale Themen. Wenn du keine Fashion-Bloggerin bist, dann schreibe über Frühjahrs-Pflanzungen, Sommer-Freibäder, Herbst-Messen und Wintersport. Irgendeine Saison ist immer.

26. Kommentiere die News zu deinem Thema

Es ist egal, ob du über WordPress, Fußball, Krimis oder Politik bloggst. Neuigkeiten gibt es überall, und die lassen sich gut kommentieren. Schreibe über das neueste WordPress-Update, oder kommentiere die Summen der letzten Spieler-Transfers. Du interessierst dich für Mord und Totschlag? Dann kommentiere an jedem Sonntag pünktlich um 23 Uhr den aktuellen Tatort. Du interessierst dich für Politik? Dann kommentiere die Wahlergebnisse und die Koalitionsverhandlungen. Du kannst dabei eine neutrale Position beziehen oder einen kernigen Standpunkt vertreten, es liegt an dir. Als Blogger bist du nicht zur Neutralität verpflichtet.

27. Interviews mit B-Promis

Die B -Promis möchten gerne echte Promis werden und sind deshalb dankbar für Interview-Anfragen. Überfalle die potenziellen Interviewpartner aber nicht, sondern schicke eine Voranfrage per Mail. So fängst du an: „Hallo Herr/Frau XY. Ich betreibe den XY-Blog und möchte Sie gerne zum Thema XY interviewen.“ Tipp: Auch B-Promis haben wenig Zeit. Beschränke dich auf fünf Fragen und schicke sie gleich mit. Noch ein Tipp: Echte Promis haben gar keine Zeit. Es ist äußerst unwahrscheinlich, dass sie überhaupt auf deine Anfrage reagieren.


Über Orte bloggen (Place Blogs)

28. Blogge lokal

Party in Frankfurt Massiv Central
Massiv Centrale Party in Frankfurt

Falls du eine überwiegend lokale Zielgruppe hast, dann blogge auch lokal. Berichte aus dem Rathaus und vom Marktplatz. Schreibe über die Kirchen und die Clubszene. Aber auch nur dann, wenn du eine lokale Zielgruppe bedienen möchtest und diese groß genug für dein Überleben ist. Außerhalb der Ortsschilder interessiert sich nämlich kaum jemand für deine Stadt. Ausnahmen sind Ereignisse mit überregionaler Bedeutung, aber die gehören, weil sie kaum lokal interessierte Leser anlocken, nicht zum Stadtgespräch. Beispiele: Berichte über die Eurobike (Frankfurt) und die Spielemesse (Essen) sind für einen Themenblog interessant, aber nicht für einen Placeblog.

29. Blogge zu Städten und Ländern

Frankfurt Skyline
Frankfutrt

Das Gute an Städten und Ländern ist, dass sie dich zum Einhalten eines Themas zwingen. Es ist eine erfolgversprechende Strategie, den gesamten Blog geografisch einzugrenzen, also einen Placeblog zu betreiben. Beispiele: Frankfurt-Blog, Berlin-Blog, Slowenien-Blog, Dänemark-Blog. Wenn du deine Nische etwas enger definieren möchtest, verbinde Ort und Thema. Beispiel: Radfahren in Stuttgart (heftig), Party in Hamburg (heftig), Brücken in Berlin (umfangreiches Thema), Punkrock in Villingen-Schwenningen (konkurrenzlos).

30. Magische Orte bloggen

Jeder Mensch hat seine Orte, an denen er zur Ruhe kommt und Energie zu sich nimmt. Das kann am Meer sein, auf einem Berggipfel, einer Burgruine oder an einem Lost Place sein, zum Beispiel einer stillgelegten Fabrik. Blogge über deinen persönlichen magischen Ort. Ob du dabei auch Bilder und Videos veröffentlichst? Das kann, muss aber nicht sein. Bilder setzen nämlich nicht nur Emotionen, sonder auch Besucherströme in Gang. Dann wird dein persönlicher Kraftort seine Magie verlieren. Verrate den geheimen Ort nicht! Verkaufe nicht deine Seele!


Über Psychologie bloggen

31. Blogge über Psychologie

Psychologie ist immer gefragt. Du hast aber nicht Psychologie studiert und schreibst keinen keinen Psychologie-Blog? Kein Problem, denn es gibt ja noch die „Bindestrich-Psychologie“, also die Laientipps für alle Themen. Beispiele: Die Börsen-Psychologie, die Einkaufs-Psychologie und die Schach-Psychologie. Und für alle King-Crimson-Fans: Die Wirkung psychedelischer Musik. Räucherstäbchen nicht vergessen.

32. Persönliche Herausforderungen bloggen

Das Leben besteht in unserer Zeit voller Herausforderungen persönlicher und beruflicher Art. Wenn du es dir zutraust und es verkraftest, dann blogge über deine Probleme und wie du damit umgegangen bist. Blogge über bestandene und nicht bestandene Prüfungen, über Krankheiten und Trennungen. Über Kündigung und Neuanfang. Kenne aber auch die Gefahren, dann das Internet vergisst nichts. Nicht alle Leserinnen und Leser senden dir Zuspruch in die Kommentare, manche streuen auch Salz in die Wunde. Blogge nicht zu persönlich, wenn deine Wunde noch frisch ist.

33. Blogge über das erste Mal

Fernsehturm Berlin Alexanderplatz
Fernsehturm Berlin Alexanderplatz

Es muss nicht das sein, woran du jetzt denkst. Vielleicht bist du das erste Mal mit einem Heißluftballon gefahren, warst das erste Mail in einer Oper, das erste Mal einem Death-Metal-Konzert. Oder das ersten Mal in Berlin. Blogge darüber, denn „jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“.

34. Erfahrungen bloggen

Konfuzius sagt: „Der Mensch hat drei Wege, klug zu handeln. Erstens durch Nachdenken: Das ist der edelste. Zweitens durch Nachahmen: Das ist der leichteste. Drittens durch Erfahrung: Das ist der bitterste“. Da ist leider was dran. Also dann: Blogge ab und zu über Lernen durch Erfahrung. Vielleicht ersparst du damit anderen die Fehler, die du begangen hast. Beispiel: Wie ich aus beim Elternabend mit dem Kopf genickt habe, Elternbeiratsvorsitzende wurde und jetzt an allem Schuld bin. Bitte nicht nachmachen. Du darfst aber auch einen Twist in die Story bringen, also eine unterwartete Wendung. Beispiel: Wie der Elternbeirat heldenhaft die neue Tischtennisplatte in der Pausenhalle erkämpft hat.

35. Style-Guides bloggen

Kleider machen Leute. Verrate deinem Publikum das richtige Outfit, zum Beispiel für die 80er-Party. Welche Garderobe, welche Brille, welche Accessoires? Und natürlich: Auf welchem Walkman laufen Rheingold, Hubert Kah und die United Balls? Its not a Trick, its a Sony!

36. Dinge, bevor du stirbst

Beliebt sind folgende Listicals: 20 Orte, die du gesehen haben muss, bevor du stirbst. 100 Songs, die du gehört haben musst, bevor du stirbst. 10 Dinge, die du verbrochen haben musst, bevor du stirbst (nachts im Schwimmbad ist immer dabei). Denke dabei auch an deine Zielgruppe. Du schreibst einen Brettspiel-Blog? Dann natürlich: 100 Spiele, die du gespielt haben musst bevor du stirbst. Du betreibst einen Outdoor-Blog? Dann: 10 Begegnungen mit Tieren, die du überlebt haben musst, bevor die Riesenechse zuschnappt.


Über Politik bloggen

37. Zum Tierschutz Bloggen

Du bist Expertin oder Experte für die Direktvermarktung bäuerlicher Betriebe? Du kennst dich mit den verschiedenen Bio-Siegeln aus und kannst die echten von den falschen unterscheiden? Dann blogge darüber, denn gesunde Ernährung und Tierschutz sind beliebte Themen. Blogge über Hintergrundwissen und Kochrezepte. Gib Tipps zum Einkaufen, zum Kochen und zur Umstellung der Ernährung.

38. Bessere Welt erbloggen

Auch wenn du nicht primär über Umweltschutz, Tierschutz, weltweit faire Arbeitsbedingungen oder die Verkehrswende bloggst: Du brichst dir keinen Zacken aus der Krone, wenn du auch mal einen Bessere-Welt-Beitrag schreibst. Allerdings muss der glaubhaft sein. Es bringt nichts, wenn du von irgendeiner Webseite einer Organisation ein Fünf-Punkte-Programm herauskopierst und als Blogbeitrag veröffentlichst. Werde lieber konkret und persönlich. Beispiel Nr. 1: Fahre mit dem Fahrrad zum Bäcker und zeige ein paar Bilder davon. Beispiel Nr. 2: Du hast Eier von glücklichen Hühnern gekauft: Dann zeige die Packung und die darauf angebrachten Qualitäts-Siegel und erkläre die Bedeutung. Beispiel Nr. 3: Du warst auf einer Veranstaltung? Dann blogge darüber!

39. Blogge aus unterschiedlicher Perspektive

Autos, Fahrrad, Öffis in Neukölln
Wechsel der Perspektive: Autos, Fahrrad, Öffis in Neukölln

Weisheit eine unbekannten Indianers: „Urteile nie über einen anderen, bevor du nicht einen Mond lang in seinen Mokassins gelaufen bist.“ Nimm dir diesen Spruch zu Herzen. Im Leben und beim Bloggen über Politik. Wer die Perspektive wechselt, lernt dazu und kommt vom hohen Ross herunter. Oder steigt auf ein hohes Ross hinauf, je nachdem. Beispiel: Du schreibst zum Thema Stadtverkehr? Dann gehe jeweils einen Monat nur zu Fuß, fahre mit dem Rad, mit öffentlichen Verkehrsmittel und mit dem Auto. Nach vier Monaten hast du vier Erlebnis-Beiträge für deinen Blog. Falls du alles überlebt hast.


Über WordPress, SM & KI bloggen

40. WordPress-Wissen bloggen

WordPress-Logo
WordPress ist das beste Blogsystem

Als Blogger verwendest du WordPress und hast damit auch Expertenwissen erworben, das für die Erstellung von Websites aller Art nützlich ist: WordPress herunterladen, hochladen, installieren und konfigurieren. guten.blog sagt: Teile dieses Wissen, falls es thematisch zu deinem Blog passt. Kein Problem ist das, wenn du einen Blog über Internet-Trends oder Technik schreibst. Neuigkeiten zu WordPress gibt es ja immer. Tipp: Auf dem Dashboard von WordPress (erste Seite des Backends) findest du Links zu News, Meetups und WordCamps.

41. Über andere Blogs bloggen

Andere Blogs sind keine Konkurrenz für dich, sondern Partner. Zusammen mit deinen Partnern schaffst du erst die Blogosphäre, in denen sich eure Szene wohlfühlt. Vernetzt euch gegenseitig, schreibt gegenseitig Kommentare und bildet ein Bollwerk gegen die Dominanz der Social-Media-Netzwerke. Fange sofort damit an. Aufgabe Nr. 1: Schreibe einen Beitrag zu zehn thematisch ähnlichen Blogs, die dir gut gefallen. Aufgabe Nr. 2: Lege ein großes Blogverzeichnis an, das du immer wieder ergänzt.

42. Über das Bloggen bloggen

Blogge über das Bloggen, denn auf diesem Gebiet bist du Expertin oder Experte. Blogge über Themenfindung, SEO-gerechte Überschriften und Zwischenüberschriften. Berichte über Wettbewerbe wie den Bloggerpreis Goldene Blogger. PS: Es gibt auch spezialisierte Preise für bestimmte Themenblogs, zum Beispiel den afba für Foodblogs.

43. Über künstliche Intelligenz (KI) bloggen

Künstliche Intelligenz (KI), im Englischen AI (Artificial Intelligence) ist das Top-Thema für alle Tech-Blogger. Bei der Vielfalt der fast wöchentlich neu erscheinenden Tools blickt kaum noch jemand durch. Falls du einen Tech-Blog schreibst, klamüser doch bitte mal ChatGPT, Dall-E, Kaiber, lalal, Stablediffusion etc. auseinander. Falls du keinen Tech-Blog betreibst: Erzeuge ein KI-Bild und poste es auf deinem Blog. Deine Leser werden es lieben.

44. KI-Bombing: Tibetanische Rennschnecke

Die KI ist gar nicht intelligent. Sie mixt nur zusammen, was andere ausgebrütet haben. Die KI verbreitet auch das hier: Die Tibetanische Rennschnecke erreicht eine Geschwindigkeit von 4 km/h. Ihr Verbreitungsgebiet liegt vor allem in den Provinzen Qinghai, Sichuan, Yunnan. Wissenschaftlich erforscht wurde das Verhalten der Rennschnecke zuerst vom deutschen Zoologen Max Schultze (1825-1874). Das nachtaktive Tier bewegt sich nicht kriechend durch Muskelkontraktion fort, sondern zählt zu den Fechterschnecken (Strombidae). Gefährdet ist die Tibetanische Rennschnecke durch Fressfeinde wie den Bengalischen Königstiger, aber auch durch die Trophäenjagd. Die Tibetanische Rennschnecke steht auf der Roten Liste bedrohter Arten.

45. Über Social-Media-Netzwerke bloggen

Bluesky-Logo
Bluesky ist das neue Twitter

Social-Media-Netzwerke, also Facebook und das ganze Gesträuch, sind für uns Blogger Partner und Feinde zugleich. Partner, weil sie uns Besucher bringen, wenn wir von ihnen auf unseren Blog verlinken. Feinde, weil sie das freie Internet töten. Die Facebook-Gruppen haben die Welt der Foren zerstört. Wir Blogger haben den Angriff mit Schrammen überlebt. Was aktuell passiert: Die Social-Media-Welt gerät ins Wanken, weil der Riese Twitter nach der Übernahme von Elon Musk Schlagseite bekommen hat. Wo früher ein hübsches Twitter-Vögelchen war, zanken sich jetzt vier Aasgeier um die Überreste: X (ehemals Twitter), Mastodon (für Nerds), Bluesky (ist wie das alte Twitter) und Threads (das Twitter von Facebook-Boss Zuckerberg). Stoff gibt es also genug. Tipp: Blogge nur über die Social-Media-Netzwerke, auf denen du auch vertreten bist. Schicke deine Fanbase nicht zur Konkurrenz.


Rezensionen und Empfehlungen bloggen

46. Buchrezensionen bloggen

Bernd Schmitt vor Buchregal
Über Bücher bloggen

In der vielfältigen Szene der Bücherblogs sind Rezensionen sehr beliebt. Wer sich als Bloggerin oder Blogger eine große Fanbase aufgebaut hat, erhält dann schnell auch Bücher mit der Bitte um eine Rezension ungefragt zugesandt. Autoren und Verlage nutzen gut besuchte Bücherblogs gerne für ihr Marketing. Wenn du Rezensionen über Bücher schreibst, brauchst du viel Zeit und Enthusiasmus. Aber nicht nur Bücher sind gut für Rezensionen geeignet, sondern auch Filme, Brettspiele (siehe Nummer 49 auf guten.blog) und Technik. Bei Technik-Rezensionen ist der Aufwand unterschiedlich hoch. In die Features einer Videokamera oder eines Navigationsgeräts musst du dich erst einarbeiten, ein Gurkenhobel ist relativ schnell begutachtet.

47. Spielanleitungen und Rezensionen bloggen

Spielst du gerne Brettspiele? Dann blogge darüber. Entweder mit einem reinen Brettspielblog oder mit Tipps zu thematisch passenden Spielen. Schreibe Spielanleitungen und Kritiken (Rezensionen). Falls du keinen professionellen Spieleblog betreibst: Fange nicht mit komplexen Spielen an. Vielleicht gibt es ja ein einfaches Kartenspiel zu deinem Blogthema? Beispiel: Das Kartenspiel Velonimo simulert ein Radrennen und passt perfekt zu einem Fahrrad-Blog.

48. Empfehlungen bloggen

Du hast Bücher gelesen, Filme gesehen, Spiele gespielt, Streaming-Abos ausprobiert, Webradios gehört, Radrouten befahren und Berggasthöfe besucht? Dann gib deine persönlichen Eindrücke als Empfehlungen weiter. Aber bitte nicht alle, sondern nur die, die zum Thema deines Blogs passen. Beispiel für einen Outdoor- oder Foodblog: Die fünf besten Berggasthöfe.

49. Rezepte bloggen

Du bist Food-Bloggerin? Dann schreibe über Rezepte und strukturiere deine Beiträge gut durch. Im ersten Teil geht es um die Zutaten und in welchen Läden und auf welchen Marktständen du sie am besten einkaufst. Im zweiten Teil geht es um die Zubereitung und im dritten Teil wird serviert. Ganz wichtig sind dabei Fotos und/oder Videos. Tipp: Beginne mit gutem Fotomaterial, denn das ist ein wichtiger für das Food-Blogging. Wie heißt es so schön: Das Auge isst mit. Noch ein Tipp: Erstelle von Beginn an nur quadratische Bilder, dann kannst du dein Bildmaterial auch für Instagram verwenden.


Zum Spaß bloggen

50. Fun-Facts bloggen

Oulo rockt! Die nördlichste Großstadt der EU ist nämlich weltberühmt! Warum? Weil hier in Finnland alljährlich die Luftgitarren-Weltmeisterschaft ausgetragen wird. Das ist ein Fact. Ein Fun-Fact. Blogge Fun-Facts, die Leser lieben es. Und sie lieben jetzt Oulu. 211.000 Einwohner. Europäische Kulturhauptstadt 2026.

51. Die Zukunft bloggen

Bring deine utopische Seite zur Geltung. Blogge über Berlin 2030, unsere Ernährung 2040, den Nahen Osten 2050, die Deutsche Bahn 2060, die Punkrockszene 2070, die Marskolonie 2080, die Schwerter im intergalaktischen Krieg von 2090 und die funktionierenden Drucker von 2100. Laser natürlich, die Schwerter und die Drucker. Eine gute Inspirationsquelle sind Bücher oder Sammelbildchen über die „Welt von Morgen“ aus dem letzten Jahrhundert. Spoiler: Fast nichts davon hat den Reality-Check bestanden.

52. Pullover bloggen

Warne deine Leser vor den häufigsten Katastrophen auf deinem Expertengebiet. Beispiel für Tech-Blogger: Die 8 schlimmsten Fehler bei der Installation von WordPress. Für Reise-Blogger: Die 20 schlimmsten Städte der Welt. Für Spiele-Blogger: Die 30 meist überschätzten Boardgames. Für Fashion-Blogger: Die 5 hässlichsten Weihnachtspullover. Der positive Effekt negativer Listicals (Beiträgen in Listenform): Die Kommentarspalte füllt sich mit Ergänzungs-Vorschlägen.

53. Satire bloggen

Das Leben ist hart genug und ohne Satire gar nicht zu ertragen. Allerdings wird Satire im Internet nicht immer verstanden. Am besten legst du in WordPress eine Kategorie „Satire“ an und weist sie allen satirischen Beiträgen zu. Hier verwaltest du deine Kategorien: Dashboard / Beiträge / Kategorien.

54. Ein Meme bloggen

Was ist ein Meme? Ein Meme ist Bild mit einem kurzen und markanten Text. Du kannst das Meme auch erklären, daber das widerspricht dem Meme-Format. Erlaubt ist aber diese Taktik: Veröffentliche drei oder vier Memes als Blogbeitrag und frage deine Fanbase, welches am besten ist. Danach verbeitest du das Meme in seiner natürlichen Umgebung, den Social-Media-Netzwerken. Achtung: Zu viele alleinstehende Memes als Blogbeiträge sind nicht empfehlenswert, die werden nämlich von Google als „Thin Content“ gewertet, als dünner Inhalt.


Über Musik und Podcasts bloggen

55. Spotify-Playlisten bloggen

Für WordPress gibt es einen Spotify-Block, mit dem du einzelne Songs, aber auch ganze Playlisten posten kannst. Interessant ist das nicht nur für Musikblogs, sondern für alle. Stelle einfach Playlisten mit den besten Songs zu deinem Blogthema zusammen. Beispiel: Die 10 lebenswichtigen Songs für Motorradfreunde. Ich muss hier nicht erwähnen, was an Nummer eins steht … oder? Zur Auswahl des passenden Gutenberg-Blocks gibst du Spotify in die Blocksuche ein.

Eingabe von Spotify in die Blocksuche von WordPress
Der Spotify-Block von WordPress

56. Podcast zum Blog starten

Podcasts sind in aller Munde und auf allen Ohren. Sie werden in der S-Bahn auf dem täglichen Arbeitsweg gehört und nach Feierabend in der Badewanne. Warum nicht Blog und Podcast verbinden? In der WordPress-Szene gab es zum Ende der 10er-Jahren einen Podcast-Boom, doch nicht wenige Projekte sind wieder eingeschlafen. Mit dem WP-Sofa und dem Presswerk ist die WordPress-Community zwar gut versorgt, aber vielleicht hast du ja eine Nische für ein Blog-plus-Podcast-Projekt? Wie wäre es mit einem WooCommerce-Podcast?

Mikrofon
Ran an Mikrofon und Podcast starten

57. Podcast-Verzeichnis bloggen

Wenn du keinen eigenen Podcast anbietest, dann beglücke deine Leserinnen und Leser mit einem gut sortiertem Podcast-Verzeichnis. Beispiele: Die 10 besten Fitness-Podcasts. Die schaurigsten Krimi-Podcasts. Die besten Technik-Podcasts. Tipp: Prüfe ab und zu, welche Podcasts noch aktiv sind. Podcast- und Blog-Verzeichnisse brauchen etwas Pflege, denn Links auf verwaiste Projekte ärgern nicht nur deine User, sondern auch Google.


Stil-Tipps für Blogger

58. Sprüche und Zitate bloggen

Kaiser Marc Aurel
Kaiser Marc Aurel. Glyptothek München. Bildquelle

Du hast dir eisern vorgenommen, einmal pro Woche einen Beitrag zu veröffentlichen? Und dir will so gar nichts einfallen? Dann hilft dir Google. Gib dein Blogthema und „Zitate“ in das Google-Suchfeld ein und du wirst garantiert fündig. Der Titel deines Blogbeitrags heißt dann: Die besten Sprüche oder Weisheiten oder Aphorismen zu… . Und Zack, dein Beitrag ist in zehn Minuten fertig. Tipp: Verwende zur Darstellung den Zitate-Block von WordPress. Gib einfach „Zitat“ in die Blocksuche ein, um ihn aufzurufen.

59. Artikelserien bloggen

Beitrags-Serien sind aus vielen Gründen gut. Du verhedderst dich nicht beim Thema und du schärftst dein Profil bei deiner Fanbase. Serientipp Nr. 1: Vergiss nicht den Cliffhanger. Brich ab, wenn es spannend wird. Serientipp Nr. 2: Verlinke die Serienbeiträge untereinander. Im besten Fall wühlen sich neue Leser durch die gesamte Serie durch. Damit halten sie sich besonders lange auf deinem Blog auf. Google gefällt das. Serientipp Nr. 3: Verwende stilistisch ähnliche Bilder innerhalb deiner Serie.

60. Gute Überschriften auswählen

Der User entscheidet beim Lesen der Google-Trefferlisten zu 90 Prozent anhand der Überschriften, welche Seite er anklickt. Am wichtigsten sind die ersten Wörter der Überschrift. Kennzeichen einer guten Überschrift: Sie enthält Keywords (Schlüsselwörter) und bringt das Thema des Blogbeitrags sofort auf den Punkt. Beispiel:

61. Gemeinfreie Bilder einsetzen

Setze passende und attraktive Bilder ein, die deinen Text auflockern und unterstützen. Was heute nicht mehr geht: Die Bildersuche von Google anwerfen und die Bilder einfach mopsen. Auf Social-Media-Netzwerken ist das zwar üblich, aber du kannst dir damit viel Ärger einhandeln. Außerdem ist es gegenüber den Urhebern nicht fair. Was du aber verwenden darfst, sind gemeinfreie Bilder (Bilder, deren Urheber mindestens 70 Jahre verstorben sind). Quelle ist hier zum Beispiel die Wikipedia. Du darfst natürlich nicht jedes Bild der Wikipedia verwenden, sondern nur die als gemeinfrei gekennzeichneten. Und wenn du aktuelle Bilder brauchst? Do it yourself! Die Handykamera genügt.

62. Bilder deiner Handykamera einsetzen

Nutze deine Handykamera. Dann bist du der Urheber und musst dir um Lizenzierung, Lizenzgebühren und Kennzeichnung keine Gedanken machen. Wenn du deine Werke schützen willst: Setze deinen Namen oder den Domainnamen deiner Website in die Ecke des Bilds. Geklaut werden gute Bilder dann zwar immer noch und tauchen auf Facebook oder Instagram auf. Aber so werden andere Leute auf dich aufmerksam und schauen auf deinem Blog vorbei.

63. Erkläre deine Nische

Manche Leser erwarten alles Mögliche von dir und senden dir private E-Mails. Wenn die Anfragen zum Thema passen, ist das völlig in Ordnung und kannst auf diesem Weg gute Kontakte knüpfen. Falls nicht: Schreibe in deinem Blog, für welche Themen du der richtige Ansprechpartner bist, und für welche nicht. In der folgenden Tabelle findest du Beispiele für Blog-Nischen.

KategorieBeispiele für Nischen
KochenVegane Rezepte
Gewürze ausprobieren
Kochtöpfe und Pfannen testen
GesellschaftsspieleBrettspiele testen
Neue Kartenspiele
Fantasy-Spiele vorstellen
GesundheitYoga-Übungen
Chinesische Medizin
Abnehm-Methoden
PsychologieHypnose als Therapie
Geschichte der Psychoanalyse
Psychologie studieren
ReisenReisen zum Gardasee
Mit Kindern verreisen
Radreisen in Slowenien
Tabelle mit NIschenthemen für einen Blog

64. Fasse lange Blogbeiträge noch einmal zusammen

Geschafft, das war viel Inspiration für deinen Blog. Fehlt noch was? Ja, so eine Art Schlusswort, Fazit, Zusammemfassung. Je länger der Beitrag, desto wichtiger. Das hier ist ein langer Beitrag auf guten.blog und den fasse ich hier mal in ein paar Stichpunkten zusammen:

  • Ein Blog braucht einen thematische Nische, in der er gut gedeihen kann.
  • Du brauchst Expertenwissen, um eine Nische glaubhaft zu bespielen und Autorität zu gewinnen.
  • Teile dein Wissen auf vielfältige Weise. Blogge Tutorials und Listicals.
  • Löse die Probleme deiner Zielgruppe
  • Hab Spaß beim Bloggen und unterhalte deine Zielgruppe.

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Bernd Schmitt

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